Jürgen Klopp hat seinen 23 Spieler umfassenden Kader für die deutsche Nationalmannschaft in der kommenden Länderspielpause bekannt gegeben. Der Bundestrainer verzichtet dabei komplett auf Spieler aus der italienischen Serie A, was die Abwesenheit von Nick Woltemade (Juventus) und Yann-Aurel Bisseck (Inter Mailand) bedeutet.

Die Mannschaft trifft in der Nations League am 13. November auswärts auf Serbien und empfängt am 16. November die Niederlande. Es ist Klopps zweiter Kader seit seiner Nachfolge von Julian Nagelsmann im Juli. Aus einem ursprünglichen 44er-Aufgebot im September wurden nun 22 Spieler nicht erneut nominiert. „Klopp hat jene 44 Spieler auf eine Kaderliste von nur 23 für die November-Länderspielpause zusammengestrichen“, sagte der Trainer. Diese wird Deutschland in den letzten beiden Gruppenspielen der Nations League sehen.

Wer im Kader steht

Unter den Torhütern finden sich Alexander Nübel, Marc-Andre ter Stegen und Jonas Urbig. In der Abwehr nominiert sind Waldemar Anton, Nathaniel Brown, Finn Jeltsch, Maximilian Mittelstädt, Nico Schlotterbeck, Malick Thiaw und Phillip Treu. Das Mittelfeld bilden Tom Bischof, Said El Mala, Brajan Gruda, Joshua Kimmich, Wael Mohya, Felix Nmecha, Aleksandar Pavlovic, Derry Scherhant und Florian Wirtz. Im Angriff setzt Klopp auf Younes Ebnoutalib, Niclas Füllkrug und Kai Havertz.

Kontext aus den letzten Spielen

Die Auswahl fällt in eine Phase mit durchwachsener Bilanz. Die letzten vier Spiele brachten einen Sieg, zwei Unentschieden und eine Niederlage (DWLD). Das jüngste Ergebnis war ein 0:0 in Griechenland am 4. Oktober. Davor gelang am 1. Oktober ein 2:0-Heimsieg gegen eben jenes Serbien, das nun der nächste Gegner ist. Die Tore erzielten damals Tom Bischof (39.) und Florian Wirtz (61.), letzterer nach Vorlage von Maximilian Mittelstädt. September. Die komplette Übersicht der letzten Ergebnisse und die aktuelle Tabelle sind online einsehbar.

Klopp räumte ein, dass die Reduzierung des Kaders schwierig war. Einige Absenzen sind verletzungsbedingt, wie bei den Bayern-Profis Serge Gnabry und Jamal Musiala. Andere, wie die von Nadiem Amiri, Angelo Führic, Karim Adeyemi, David Raum sowie Woltemade und Bisseck, sind Ergebnis der gestiegenen Konkurrenz. Mehrere der jetzt nicht berücksichtigten Spieler bleiben für künftige Nominierungen im Blick. Das Rennen um die Plätze im DFB-Team ist damit eröffnet. Das nächste Spiel der Nationalmannschaft findet am 13. November in Serbien statt, eine Wiederauflage des 2:0-Siegs vom 1. Oktober. In der Offensive wird man dabei auf die Treffsicherheit von Topscorer Deniz Undav hoffen, der in dieser Saison bereits drei Tore in vier Einsätzen erzielt hat.

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