Die deutsche Fußballnationalmannschaft wird als möglicher Überraschungskandidat für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 gehandelt. Ein Bericht von www.google.com analysiert diese Woche die Gründe für diese Einschätzung vor dem Hintergrund einer wechselhaften jüngeren Vergangenheit.
Seit dem Titelgewinn 2014 folgten zwei enttäuschende WM-Aus in der Gruppenphase 2018 und 2022. Bei der EM 2024 schied man im Viertelfinale gegen den späteren Sieger Spanien aus. Die aktuelle Qualifikation begann mit einer 0:2-Niederlage gegen die Slowakei, doch danach gelangen fünf Siege in Folge. In vier dieser Partien blieb das Tor von Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen sauber. Der krönende Abschluss war ein 6:0-Erfolg im Rückspiel gegen die Slowakei. In der aktuellen Tabelle der WM-Qualifikation steht Deutschland mit 6 Punkten aus 3 Spielen an erster Stelle, bei einer Bilanz von 2 Siegen und einer Niederlage. Die Tordifferenz liegt bei +6.
Wie hat sich die Mannschaft entwickelt?
Die Bilanz in WM-Finalspielen zeigt einen klaren Wendepunkt. Zwischen 2002 und 2014 erzielte die DFB-Elf 62 Tore in 28 Partien. Seit dem Triumph in Brasilien waren es nur noch 8 Treffer in 6 Spielen, wobei das 4:2 gegen Costa Rica 2022 eine Ausnahme darstellte. Die jüngste Leistung, ein 1:1 gegen Paraguay Ende Juni, und die aktuelle Form der letzten fünf Spiele (3 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage) deuten jedoch auf eine positive Entwicklung hin. Die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann vereint erfahrene Führungsspieler mit jungen Talenten.
Wer sind die Schlüsselfiguren im Kader?
Die Erfahrung wird von Kapitän Joshua Kimmich (106 Länderspiele) sowie von Leon Goretzka, Antonio Rüdiger und Leroy Sané (jeweils über 60 Einsätze) getragen. In der Offensive bringen Florian Wirtz und Serge Gnabry Kreativität. Die junge Generation ist ebenfalls präsent. Nick Woltemade, Malick Thiaw und Aleksandar Pavlović haben jeweils weniger als 10 Caps. Ihre Frische ergänzt das Team. In der Torjägerstatistik fallen einige Namen auf: Woltemade traf 4-mal in 8 Spielen, Tim Kleindienst ebenfalls 4-mal in 6 Einsätzen und Deniz Undav 3-mal in 6 Partien. Ein AC-Milan-Stürmer, vermutlich Thiaw, kommt auf 14 Tore in 24 Länderspielen.
Was bedeutet die Gruppenauslosung für den Weg?
Für die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko wurde Deutschland in Gruppe E mit Curaçao, der Elfenbeinküste und Ecuador gelost. Diese Konstellation bietet die Chance, mit Selbstvertrauen in das Turnier zu starten. Die defensive Stabilität aus der Quali, dokumentiert in unseren Statistiken, wird hier entscheidend sein. Die Mannschaft muss die Phase der Dominanz zwischen 2002 und 2014 wiederfinden, in der die Torgefährlichkeit ein Markenzeichen war.
Wie geht es jetzt weiter für die DFB-Elf?
Der nächste Schritt ist ein wichtiges Testspiel gegen die Niederlande am 24. September auswärts. Dieses Duell dient als letzter Feinschliff vor der WM. Die aktuelle Tabellenführung und die positive Tendenz der letzten Spiele geben Grund zum Optimismus. Die Mischung aus bewährten Leistungsträgern und hungrigen Nachwuchsspielern könnte den Schlüssel zum Erfolg darstellen. Fans können den weiteren Fahrplan der Mannschaft auf unserer Spielplan-Seite verfolgen. Ob Deutschland die Rolle des Außenseiters mit Biss erfüllen kann, wird sich ab Juni 2026 zeigen. Die Basis aus der Qualifikation ist jedenfalls gelegt.
