Oliver Baumann hofft weiter auf eine Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft, obwohl er von Bundestrainer Jürgen Klopp für dessen ersten Kader übergangen wurde. Der 36-jährige Torwart der TSG Hoffenheim wurde nicht für die jüngsten Nations-League-Spiele nominiert, sieht seine Länderspielkarriere aber nicht als beendet an.

Baumann, der unter dem vorherigen Trainer Julian Nagelsmann noch Stammtorhüter in der WM-Qualifikation war, äußerte seine Enttäuschung über die damalige Entscheidung. „Ich habe absolut kein Problem mit Julian. Wir verstehen uns sehr gut. Wir haben sogar nach der WM gesprochen“, sagte Baumann. Die Auslassung für die WM in den USA, Mexiko und Kanada, für die Nagelsmann Manuel Neuer aus dem Ruhestand holte, hatte ihn verletzt und wütend gemacht. Man habe jedoch klar kommuniziert.

Auch mit Klopp hat der Hoffenheimer bereits gesprochen. „Es geht um Alter und Wechsel. Allerdings hat er die Tür nicht zugemacht. Deswegen werde ich nicht aufhören“, so Baumanns direkte Worte. Er lasse die Entscheidung dem Trainer, konzentriere sich aber darauf, bei Hoffenheim Leistung zu bringen, um für den DFB in Betracht zu kommen. Sein Fitnessgefühl sei dafür mehr als ausreichend.

Die Nationalelf selbst kommt aus einer Phase mit gemischten Ergebnissen. Das letzte Spiel endete am 4. Oktober mit einem 0:0 in Griechenland. In den letzten vier Partien gab es einen Sieg, zwei Remis und eine Niederlage (DWLD). Der nächste Prüfstein wartet am 13. November mit dem Auswärtsspiel in Serbien. Die aktuelle Form und Kaderplanung kann man in unseren Kader-Übersicht und Spielplan nachvollziehen.

Für Baumann bleibt die Situation eine Warte- und Leistungsfrage. Sein Vertrag bei der TSG Hoffenheim läuft noch bis Sommer 2027, und er ist dort unangefochtene Nummer eins. Sein nächstes Pflichtspiel bestreitet er mit seinem Verein in der Europa League.

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