Die Mannschaft hält Kurs nach 1:1 gegen Paraguay
Julian Nagelsmann hat im Sportschau‑Interview nach dem 1:1‑Unentschieden gegen Paraguay am 29. Juni 2026 klargestellt, dass er nicht zurücktritt. Der Bundestrainer bleibt bis 2028 vertraglich gebunden und betont, dass die Entscheidung über seine Zukunft nicht allein bei ihm liegt.
Was sagte Nagelsmann zum WM‑Aus?
"Ich bin keiner, der wegläuft", sagte Nagelsmann nach dem Spiel in Boston. Er wies darauf hin, dass er die Mechanismen im Fußball kenne und sein Vertrag noch läuft. Gleichzeitig betonte er, dass das Team in den entscheidenden Momenten nicht das nötige Selbstvertrauen gezeigt habe. Die wenigen Offensivaktionen der Paraguayer seien nicht konsequent verteidigt worden, und die Elfmeterschützen hätten zu viele Chancen verpasst.
Wie reagiert der DFB?
Rudi Völler, DFB‑Sportdirektor, bleibt Nagelsmann treu. "Er ist ein absoluter Toptrainer", erklärte Völler und hob hervor, dass Nagelsmann nach der Niederlage wieder angreifen wolle. Dennoch betonte er, dass die Zukunft des Trainers nicht allein von ihm entschieden wird. Auch Jürgen Klopp, derzeit Head of Global Soccer bei Red Bull, wies die Gerüchte zurück und sagte, sein Name sei zwar genannt, aber es sei nicht der richtige Moment dafür.
Was bedeutet das für die nächste Phase?
Die aktuelle Form der deutschen Nationalmannschaft zeigt sich in den letzten fünf Spielen mit drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage (DLWWW). Nächster Test ist das Auswärtsspiel gegen die Niederlande am 24. September 2026. Aktuell fehlen N. Brown und N. Schlotterbeck wegen Verletzungen.
| Statistik | Wert |
|---|---|
| Letztes Ergebnis | Deutschland 1‑1 Paraguay (2026‑06‑29) |
| Form (5) | 3 S‑1 U‑1 N |
| Nächster Gegner | Niederlande (auswärts, 2026‑09‑24) |
| Ausgefallen | N. Brown, N. Schlotterbeck |
Warum bleibt Nagelsmann dran?
Nagelsmann übernahm das Amt im September 2023 und führte die Mannschaft nach der EM 2024 ins Viertelfinale, wo sie gegen Spanien ausschied. Kurz darauf setzte er das Ziel, den WM‑Titel zu holen. Trotz der enttäuschenden Leistung gegen Paraguay sieht er die Situation als Ansporn, nicht als Grund für einen Rücktritt. Seine Aussage signalisiert Kontinuität und gibt dem Kader Halt, während die Vorbereitung auf die nächste Quali‑Phase läuft.
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