Die Deutschland national football team ist sofortiges Opfer von WM-Phänomen geworden. Im zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste fiel die DFB-Elf einem WM-Phänomen zum Opfer. Die Unterbrechungen inmitten der Halbzeit werden von den Verantwortlichen an der Seitenlinie gerne genutzt, um noch einmal kurz auf ihre Mannschaften einzuwirken. Direkt nach der Trinkpause kann die DFB-Elf einen Angriff der Elfenbeinküste nicht verteidigen. Während Amad noch im ersten Abschluss scheitert, ist es der Nachschuss von Kapitän Franck Kessie, der das Team von Julian Nagelsmann ins Mark trifft. Viele WM-Teams teilen Deutschlands Schicksal. Mauricio traf für die USA direkt nach der Trinkpause in der zweiten Hälfte gegen Paraguay zum 2:0. Die Schotten schossen sich am ersten Spieltag direkt nach der Unterbrechung zum Sieg gegen Haiti. Am eindrucksvollsten war aber sicherlich die Vorstellung der Schweizer Nationalmannschaft. Trainer Murat Yakin nutzte die Trinkpause der zweiten Halbzeit zu einem Dreierwechsel und knackte damit die harte bosnische Abwehr. Innerhalb weniger Minuten stellten die Eidgenossen von 0:0 auf 3:0, wobei alle Treffer durch die Joker fielen. Die Häufung der Treffer nach den Hydration Breaks zeigt klar: Die Trainer können durch die kurze Pause entscheidenden Einfluss auf ihre Mannschaften nehmen. Ex-Bundesliga-Trainer Alexander Nouri bestätigte dies in einem Interview. Die deutsche Nationalmannschaft muss sich nun auf das nächste Spiel konzentrieren und hoffen, dass sie nicht wieder Opfer von WM-Phänomenen wird. Julian Nagelsmann muss seine Mannschaft neu ordnen und Strategien entwickeln, um die Gegner zu besiegen. Die Fans hoffen auf einen Sieg und eine gute Leistung ihrer Mannschaft. Die Deutschland national football team wird alles geben, um ihre Ziele zu erreichen.