Das Defizit liegt bei 9,4 Millionen Euro
Das frühe Scheitern der deutschen Nationalmannschaft bei der WM kostet den Deutschen Fußball‑Bund viel Geld. „Das Defizit liegt bei geplanten 9,4 Millionen Euro, wobei wir das Ist‑Ergebnis aus Abrechnungsgründen final erst im Herbst benennen können“, sagte DFB‑Schatzmeister Stephan Grunwald dem „Kicker“.
Warum es wichtig ist
Der DFB hatte einen konservativen Haushalt für das XXL‑Turnier angelegt, Prämien für die Nationalmannschaft wären zudem erst ab dem Achtelfinale fällig geworden. „Ich habe die Aufgabe, so zu planen, dass auch im schlechten Falle niemand in Panik ausbrechen muss“, erklärte Grunwald.
Was kommt als Nächstes?
Die deutsche Mannschaft war im Achtelfinale im Elfmeterschießen gegen Paraguay gescheitert. Ein Ausscheiden in der ersten K‑o‑Runde hatte der DFB‑Schatzmeister auch als Grundlage für seinen WM‑Finanzplan angenommen. Letztes Ergebnis: Deutschland 1 – 1 Paraguay (29. Juni 2026). Aktuelle Form (letzte 5): 3 Siege – 1 Unentschieden – 1 Niederlage (DLWWW, das Neueste zuerst). Nächste Begegnung: gegen die Niederlande (auswärts, 24. September 2026).
Die Zukunft des DFB
Der Gesamthaushalt sei auf eine schwarze Null ausgelegt, „da wir im Verband die Möglichkeit haben, Projekte bei Bedarf herunterzufahren bzw. zu skalieren“, sagte Grunwald. Der DFB‑Schatzmeister hofft, dass die Zukunft des Verbandes nicht von diesem Defizit geprägt wird.
Die Trainerfrage
Das Ex‑Trainerteam von Julian Nagelsmann soll sich auf 6,8 Millionen Euro belaufen. Hinzu kommen das Gehalt und möglicherweise eine Ablösesumme für den Wunsch‑Nachfolger Jürgen Klopp, der derzeit noch bei Red Bull angestellt ist. „Unsere Hochrechnung nach der Sommerpause wird zeigen, wie sich der Trainerwechsel auswirkt“, sagte Grunwald.
Germany Hub